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Heiz- und Stromkosten reduzieren

 

 

 

 

Heizkosten sparen

Der größte Teil der Energiekosten eines Haushaltes muss aufgebracht werden, um die Wohnung bzw. das Haus mit Wärme zu versorgen.
Da dieser Anteil der Energiekosten so groß ist, gibt es diesbezüglich zum Teil auch ein sehr erhebliches Sparpotential.
Heizkosten einsparen kann man zum Einen mittels sinnvoller Investitionen am Gebäude und zum Anderen durch ein energiebewusstes Verhalten.

Energiesparen

Bewusst und sparsam mit Heizenergie umgehen, kann man zum Beispiel indem man:

a) Intelligent lüftet

Viele Menschen denken, dass eine ausreichende Frischluftversorgung einer Wohnung nur dann gewährleistet ist, wenn möglichst lange gelüftet wird. Deshalb lüften diese Menschen ihre Wohnungen, indem sie die Fenster lange in "Kipp-Stellung" geöffnet lassen.
Auf diese Weise kühlen die Räume allerdings sehr stark aus und es wird sehr viel Energie benötigt, um die Räume anschließend wieder aufzuheizen.
Energetisch sehr viel günstiger ist es, wenn man seine Wohnung per Stoßlüftung (alle Fenster 5 bis 10 Minuten komplett öffnen) mit Frischluft versorgt. Auf diese Weise findet innerhalb kurzer Zeit ein kompletter Luftaustausch statt, wobei die Wohnung jedoch nicht so stark auskühlen kann.

b) Die Raumtemperatur etwas drosselt

Eine Faustregel besagt, dass jedes Grad weniger an Raumtemperatur eine Kostenersparnis von rund 6% der gesamten Heizkosten bringt.
Betrachtet man dieses erhebliche Sparpotential sollte man sich überlegen, ob sich die Raumtemperatur nicht zumindest etwas senken lässt, denn es ist wohl kaum nötig auch im Winter die Wohnung auf "T-Shirt taugliche" Temperaturen aufzuheizen.
Auf jeden Fall sollte man nicht genutzte Räume weniger stark heizen und die Raumtemperatur des Nachts oder in Abwesenheit reduzieren, um dieses Sparpotential möglichst weit auszuschöpfen.

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Sinnvolle Investitionen, um die Heizkosten zu drosseln, sind zum Beispiel:

a) Nachträglich Dämmung von Außenwänden und dem Dach

Bei Wohngebäuden, bei denen die Außenwände und/oder das Dach noch nicht (bzw. mangelhaft) gedämmt sind, ist es finanziell wirklich lohnend, eine nachträgliche Dämmung anbringen zu lassen.
Obwohl die Investitionskosten zum Teil etwas höher sein können, amortisieren sich diese zumeist relativ schnell, da auf diese Weise schon bei einem Einfamilienhaus durchschnittlicher Größe oftmals mehr als 1.000 Euro pro Jahr an Heizkosten zu sparen sind.

b) Dämmung von Heizkörpernischen

Gibt es in der Wohnung noch Heizkörpernischen, dann lohnt es sich diese Nischen nachträglich innenseitig mit speziellen Dämmplatten, die man in fast jedem Baumarkt erhalten kann, zu dämmen.
Der Aufwand ist relativ gering, bringt jedoch eine erhebliche Ersparnis bezüglich der jährlichen Heizkosten.

c) Erneuerung der Heizungsanlage

Eine Heizungsanlage sollte regelmäßig gewartet und nach 15 bis 20 Jahren gegen eine neue Heizungsanlage ersetzt werden, damit eine möglichst hohe Energieeffizienz gewährleistet ist.
Die Investitionen, die man für eine neue Heizungsanlage tätigen muss, sind zwar nicht gerade gering, amortisieren sich jedoch innerhalb relativ kurzer Zeit über die Heizkostenersparnis. Zudem verbessert sich die Energieeffizienz des Gebäudes, was im Falle von Vermietung oder Verkauf des Gebäudes ein entscheidender Vorteil sein kann.

 

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31.08.2010 19:16:42

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