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Grundsätzlich wird das Wachstum als
Bruttosozialprodukt oder als Bruttoinlandsprodukt gemessen. Das
Bruttosozialprodukt umfasst alle Güter, die von den Inländern einer
Volkswirtschaft innerhalb eines Jahres erwirtschaftet wurden, egal, ob
dies im In- oder im Ausland geschehen ist. Das Bruttoinlandsprodukt
umfasst alle Güter, die innerhalb eines Jahres in einem Land
erwirtschaftet wurde, unabhängig davon, ob daran Inländer oder Ausländer
beteiligt waren. Anhand dieser beiden Werte ist es möglich, Länder
international zu vergleichen und nach ihrer Wirtschaftskraft zu bewerten.
Allerdings sieht man in diversen Diagrammen oft verschiedene Bezugsgrößen
für die Darstellung. Man kann natürlich das BSP/BIP der verschiedenen
Länder direkt vergleichen. Oft wird es aber auf das Pro-Kopf-Einkommen
umgerechnet, da dieser Wert aussagekräftiger ist. Es ist eigentlich
logisch, dass ein sehr kleines Land nicht in der Lage ist, ein so hohes
BSP/BIP zu erwirtschaften wie ein sehr großes Land. Rechnet man es jedoch
auf die Anzahl der Einwohner um, kann es passieren, dass das kleine Land
einen wesentlich höheren Wert erreicht als das große Land. Ein Beispiel
hierfür ist, dass Luxemburg ein relativ geringes BIP aufweist, jedoch das
höchste Pro-Kopf-Einkommen der Welt.
In internationalen Vergleichen wird die
Wirtschaftskraft der Länder meist in eine Währung umgerechnet. Hierbei
sollte jedoch beachtet werden, dass es auch hier oft verschiedene
Bezugsgrößen gibt. Diese Werte können die Kaufkraft einer Währung
berücksichtigen oder auf der Grundlage der offiziellen Wechselkurse
umgerechnet werden. Dadurch könnten sich große Unterschiede in den
Statistiken ergeben. Die Wechselkurse sind etwas absolutes, davon wird bei
einigen Ländern die Kaufkraft sehr extrem abweichen, darum wird man hier
sehr unterschiedliche Werte erhalten.
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